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Auf einem Bergbauernhof im Schweizer Wallis - bei Daniel Wismer und
seinen Yaks
Kommen Sie in die Schweiz und erleben Sie dabei einen Hauch tibetischer
Mythologie und buddhistischer Weltanschauung. Lassen Sie uns abends nach
gemeinsamen Essen bei guten Gesprächen auf der mit Natursteinen gefliesten
Terrasse zusammensitzen und die Tageserlebnisse Revue passieren, lauschen
Sie dabei Ihrer inneren Stimme.
Kommen Sie einfach mit!

Sie wollen sich schon immer einmal in der großartigen Bergwelt
der Schweizer Alpen ein paar Tage auf einen abseits gelegenen Bauernhof
zurückziehen, der nur zu Fuß erreicht werden kann?
In vollen Zügen die Ruhe, gute Luft und Erhabenheit der imposanten
Gletschergipfel genießen?
Mit Gleichgesinnten unter Leitung eines sehr erfahrenen Berg- und Kulturwanderführers
auf einsamen Wegen die Landschaft erkunden?
Zu Almen, über historische Pässe und zu herrlichen Aussichtspunkten
steigen?
Einem jungen, offenen und engagierten Bergbauern bei seiner Arbeit - Trockenmauern
aufsetzen, Wassergräben sauber halten, Heu für den Winter machen,
eine Herde uriger Yaks versorgen - über die Schultern schauen?
Dann verbringen Sie mit uns sechs Tage auf einem Bergbauernhof im Schweizer
Wallis.

Die Übernachtung erfolgt in einem großen gemütlichen Schlafraum
mit Stockbetten und urigen Lagern (Schlafsack nach Möglichkeit selbst
mitbringen, Bettwäsche und Decken vorhanden); Bad mit Dusche vorhanden;
Es gibt außerdem einen Extra-Raum zum Lesen, Meditieren, Musik-Hören
und fürs gemeinsame Gespräch, sowie eine moderne Küche
und eine große überdachte Terrasse mit offener Feuerstelle.
Der Bergbauernhof selbst liegt an einem steilen Hang auf gut 1.650 m
und ist nur zu Fuß in einem halbstündigen Aufstieg von Embd
oder ebenso langen Abstieg von einer kleinen Seilbahn her zu erreichen.
Zur Leistung gehört eine Halbpension.
Geführt wird die Tour von dem Kultur- und Bergwanderführer Rupert
Wagner.
Das Bergbauernprojekt:
In einer Zeit, in der immer mehr Bergbauern zum Aufgeben gezwungen werden,
hat sich unser Freund, der junge Daniel Wismer seinen Traum erfüllt.
Die Idee kam ihm während seiner Weltreise im Hochland von Tibet,
wo es ihm wie Schuppen von den Augen fiel. Das war seine Welt. Das karge
Leben der einheimischen Bergbauern mit ihren riesigen Yaksherden in der
Weite der großartigen Landschaft faszinierte ihn, die Offenheit,
Gastfreundschaft und Ausgeglichenheit der tiefgläubigen Buddhisten
war Labsal für seine suchende Seele.

Der Reiseverlauf:
(kann vor Ort je nach Wetterbedingungen und Wünschen der Teilnehmer
geringfügig geändert werden)
1. Tag: Anreise Begrüßung
Nach der Begrüßung eventuell noch kleiner Rundgang durch den
Ort mit Einweisung in die Region, Einführung in die geplante Kulturwanderwoche
und Überblick über das Wallis.
2. Tag: Höhenweg entlang der Augstbordwasserleitung
Zum Auftakt eine wenig anstrengende Wanderung hoch über dem Mattertal.
Zuerst kurze Fahrt zur Moosalp und zu einem ersten Aussichtspunkt, der
runden Kuppe des Stand mit einem hervorragenden Blick über das gesamte
Oberwallis. Durch schönen Lärchen- und Zirbenwald geht es bergab
zum netten Ort Törbel mit seinen typischen uralten Walliser Holzhäusern.
Entlang einer traditionellen Suone, einer offenen Wasserleitung, kommen
wir zum Bergbauernhof von Daniel Wismer, einem jungen dynamischen Landwirt,
der sich hier oben auf 1650 Metern Höhe eine neue Existenz aufgebaut
hat und tibetische Yaks züchtet. Nach Einkehr und Besichtigung des
Hofes Aufstieg auf altem Almweg zum Höhenweg entlang der Augstbordwasserleitung
und zum gemütlichen Berggasthof auf der Moosalp.(Höhenmeter
ca. 800 im Auf- und Abstieg, Gehzeit ca. 5 Std.)
3. Tag: Lötschentaler Höhenweg
Heute fahren wir ins wunderschöne Lötschental, welches mit seinen
vier kleinen Orten, eingebettet zwischen sonnigen Almen und schattigen
Bergwäldern, überragt von imposanten Gletscherbergen dem Trubel
der großen Touristenzentren noch erfolgreich trotzt. Vom Ortsrand
in Kippel starten wir auf schmalem Wiesenpfad nach Ferden und steigen
sodann durch alten Bergwald hinauf zur Restialp, wo wir nomen est
omen unser Vesper auspacken. Auf dem aussichtsreichen Höhenweg
gehen wir darauf in ständig leichtem Auf- und Abstieg über die
verschiedensten Almen immer weiter Tal einwärts, so lange wie es
uns gelüstet, und können dann auf unterschiedlichen Wegen ins
Tal zurück gelangen. Mit dem regelmäßig verkehrenden Bus
geht es zum denkmalgeschützten Ortskern in Kippel zurück, wo
wir uns zum Abschluss des erlebnisreichen Tages auf einer sonnigen Terrasse
auf 1400 m Höhe noch ein Obsttörtchen mit einem Kaffee Creme
oder einem Schweizer Rivella gönnen.(Höhenmeter ca. 1000 im
Auf-, 700 im Abstieg, Gehzeit 5 6 Std.)
4. Tag: Gommer Höhenweg
Der oberste Zipfel des 120 Km langen Rhonetales, das Goms, ist die Heimat
der Walser. Alemannische Siedler sind um das Jahr 1000 n.Chr. über
den Grimselpass in dieses weltabgelegene Hochtal eingewandert und haben
es zu Ihrer Heimat gemacht, haben den Wald gerodet, Felder angelegt, Tiere
gezüchtet und wunderschöne Holzhäuser errichtet. Auf ihren
Spuren wollen wir heute auf dem beliebten Höhenweg wandern, der oberhalb
dieser uralten Dörfer durch das gesamte Tal zieht, mit immer wechselnden
Ausblicken und vielen persönlichen Eindrücken. So gelangen wir
schließlich zum Hauptort Münster, wo wir nach einem Rundgang
und einem Besuch der berühmten Kirche noch im Gasthof Post einkehren
werden. Dies hat schon Geheimrat Goethe genossen, der hier auf seiner
Reise nach Italien Station gemacht hat. Zum Ausgangspunkt zurück
gelangen wir mit der kleinen Eisenbahn.(Höhenmeter ca. 500 im Auf-,
700 im Abstieg, Gehzeit 4 ½ Std.)
5. Tag: Höhenweg Lötschberg
Südrampe Direkt gegenüber von Zeneggen auf der anderen Rhonetalseite
zieht sich eng und schattig das wenig bekannte Baltschiedertal tief in
die Berge des Berner Oberlandes hinein. Es steht unter Landschaftsschutz,
weil durch seine steilen Felsflanken haarsträubend mehrere Suonen
das Gletscherwasser zu den kleinen Dörfern auf die sonnigen Halden
des Lötschbergs hinausführen. Sie waren(und sind es teilweise
heute noch) die Lebensadern für Gärten, Vieh und Mensch. Wenn
wir aus dem Schatten des Tales herauskommen, steht uns mit ziemlicher
Sicherheit die Sonne ins Gesicht - an einem der trockensten Standorte
in Mitteleuropa. Hier hängt die Äpfel an den Bäumen, wachsen
üppig die Blumen auf über 1000 m Höhe noch bis weit in
den Oktober hinein. Nicht umsonst verläuft an diesem Trockenhang
einer der beliebtesten Wanderwege der Schweiz. Über den netten Ort
Ausserberg gelangen wir nach Raron, berühmt für seine imposante
Burgkirche mit dem gotischen Fresko des Jüngsten Gerichts. An der
Außenmauer befindet sich das Grab von Rainer Maria Rilke, der diesen
Landstrich besonders geliebt hat. Auf einem uralten Kulturweg über
das Weindorf St. German kommen wir wieder zum Ausgangspunkt in Eggerberg
zurück.(Höhenmeter ca. 800 im Auf- und Abstieg, Gehzeit 5-6
Std.)
6. Tag: Tufteren-Höhenweg
Zum Abschluss werfen wir noch einen Blick auf Zermatt und das weltberühmte
Matterhorn. Für den Anmarsch nehmen wir den Tufteren-Höhenweg,
der das Horn und das Dorf von seiner besten Seite zeigt. Dazu fährt
man erst zur Täschalp und steigt nun steil zum Ober-Sattla (2686
m)hinauf. Hier hat man alles im Blick, was Rang und Namen hat. Und das
bleibt auch so, wenn man auf dem Tufteren-Höhenweg über die
Alm Tufteren und zur Einkehr auf der wunderschönen Findelalp absteigt.
Von dort ist es nicht mehr weit durch einen duftenden Lärchenwald
in den berühmtesten Ort der Schweiz. Natürlich bummeln wir noch
durch die Straßen Zermatts, werfen vielleicht einen Blick in die
Kirche oder ins Alpine Museum, bevor wir mit Bahn und Bus wieder nach
Zeneggen zurückfahren. Zum Abschluss der vielfältigen und erlebnisreichen
Wandertage dann noch ein typisches Walliser Raclette zum Abendessen.(Höhenmeter
ca. 600 im Auf-, 1080 im Abstieg, Gehzeit 5 Std.)
7. Tag: Nach einem letzten Frühstück Verabschiedung und individuelle
Heimreise.
Die Voraussetzungen:
Sie sollten eine gute Kondition mitbringen. Die gut ausgebauten Wanderwege
verlaufen in Höhen zwischen 1500 und 2500 m Höhe. Alpintechnische
Voraussetzungen sind nicht notwendig.
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